Eine weltmeisterliche Weihnachtsfeier (Stand 1.3.10)
Wir sind gut in die Saison 2009/2010 gestartet und haben uns erfolgreich auf einen Rang im oberen Drittel der Tabelle gekämpft. Da wir mehr und mehr eine super Gemeinschaft bilden und viel Spaß miteinander haben, sollte unsere Weihnachtsfeier auch etwas „Besonderes“ sein und einen Abschluss für das erfolgreiche Jahr 2009 bieten. Dafür bot das Bundesligahandballspiel des TV Großwallstadt gegen den SC Magdeburg den idealen Anlass. Für Verpflegung war gesorgt und das Spiel vor ca. 4000 Zuschauern in der Aschaffenburger FRANKENSTOLZ-Arena hat uns viel Spaß gemacht, vor allem weil wir einmal Bundesligaluft schnuppern konnten und gesehen haben, wie die „Großen“ Handball spielen. Gekrönt wurde das Ganze als wir Kurt Klühspies, den erfolgreichen und erfahrenen Handballer und Weltmeister von 1978 kennen gelernt haben. Also alles in allem eine etwas andere, für uns Handballer aber schöne und besondere Weihnachtsfeier.

Ende einer WM
(Stand: 15.02.2007)
Die Handball-Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland endete am
4.2.2007 mit dem Finalsieg der Gastgeber. Auf der einen Seite wurde von den Offiziellen
tief gestapelt, während die Spieler selbstbewußt das "Projekt Gold" angingen.
Der Heimvorteil wird sicherlich zum Erfolg unserer Nationalmannschaft beigetragen haben.
Herzlichen Glückwunsch, Jungs, und wir sagen "Danke schön" - aber nicht nur
unserer Nationalmannschaft, sondern allen Teilnehmern: Ihr habt es gut gemacht und wir
freuen uns, wenn wir euch wieder bei uns gegrüßen dürfen.
Rein statistisch war wohl "unsere" 2007er WM die erfolgreichste internationale
Meisterschaft mit den bis dahin höchsten Zuschauerzahlen. Mannschaften aus
Australien, Grönland, Brasilien haben sich augenscheinlich bei uns wohlgefühlt.
Und doch müssen wir ein Stück weit unzufrieden sein. Warum hat man im Vorfeld
so wenig über die WM erfahren, warum hat man von Hanniball, dem WM-Maskotchen, nur
bei den Spielen etwas gesehen, warum konnten die Verhandlungen über die
Fernsehübertragungen nicht frührer abgeschlossen werden? Eigentlich hat die WM
in Deutschland erst mit dem Beginn der WM begonnen. Handball fasziniert sicher nicht so
viele Menschen wie Fußball, gerade deswegen wäre eine stärkere
Präsenz spätestens mit dem Start der Hallenrunde 2006/2007 erforderlich gewesen.
An alle Handballvereine hätte Informationsmaterial, Spielpläne, Aufkleber in
rauhen Mengen verschickt werden müssen, damit zu den Saisonspielen das Publikum zum
Werbeträger, zum Multiplikator wird. Vielleicht macht es das Organisationskomitee im
Vorfeld der nächsten Europa- oder Weltmeisterschaft besser. Luft nach oben gibt es
ja.
Unverständlich ist für mich auch die Rundenplanung unserer Verbände. Die
WM in Deutschland, der Finaltag lange im voraus bekannt und trotzdem werden für
diesen Tag Spiele angesetzt. Die Handball-WM in Deutschland und die deutschen
Verbände sind nicht in der Lage diesen Tag oder zumindest diesen Nachmittag vom
Spielbetrieb frei zu halten? Was kann für einen Handballer wichtiger sein, als das
Finale im eigenen Land zu verfolgen, selbst wenn es die deutsche Nationalmannschaft nicht
bis dahin geschafft hätte? Ein Armutszeugnis für jeden Verband, bei dem der
Präsident auf alle Fälle das Endspiel vor Ort in Köln verfolgt hätte.
Erst kurz vor dem Halbfinale, als feststand, dass die deutsche Nationalmannschaft an
diesem Finaltag entweder um 14:00 Uhr um Platz 3 oder um 16:30 Uhr um den Turniersieg
spielte, wurde der Sonntagnachmittag frei gerämt. Kurzfristig wurden Spiele verlegt,
neue Termine gefunden. Wäre dies auch geschehen, wenn unsere Nationalmannschaft
vielleicht am Samstag zuvor nur um Platz 7 gespielt hätte? Liebe
Spielplanverantwortlichen: Schämt euch und macht es das nächste Mal besser!
Auch hier gibt es noch Luft nach oben.
Jürgen Vorreiter
80 Jahre in Mainz
(Stand: 14.05.2003)
2003 wird die Handball-Abteilung des MTV von 1817 80 Jahre alt
- 80? Was, jetzt schon? Würden wir aus jedem Jahr pro Mannschaft eine Anekdote
sammeln, könnten wir ein dickes Buch veröffentlichen. Keine Angst, wir werden
nichts dergleichen tun. Obwohl, wenn aufgrund dieser Zeilen genug Photos und Schwänke
zusammen kommen.....
Wir sind stolz, dass wir Mainz seit beinahe 80 Jahren - wenn man die Unterbrechungen
berücksichtigt - ein klein wenig bereichern konnten und wir werden weiter ein kleiner
Bestandteil sein, der mit Sport und Spass Mainz prägt. Lassen Sie uns gemeinsam
anstossen - auf die ersten 80 Jahre und die Jahre, die bis zu unserer Rente noch kommen
und verstreichen werden.
Jürgen Vorreiter
Zum Tod von Franz Sinsel (15.06.1921 - 29.12.2002)
(Stand: 19.01.2003)
In der Halle tobt das Handballjugendspiel. Auf der
Tribüne toben -Vorbild ihrer Sprösslinge?- die Eltern, wettern gegen die
Schiedsrichter, die es wieder keinem Recht machen können. Die Hallentür hinter
der Tribüne geht auf, ein alter Herr kommt mit kleinen Schritten, aber sehr aufrecht
herein. Er zieht vor der ersten Mutter höflich den Hut, grüßt jeden mit
der außerordentlichen Zuvorkommenheit, die dieser Generation noch eigen ist, und
setzt sich, um seine Enkel spielen zu sehen. Fachmännisch kommentiert er, in seiner
Umgebung wird die Atmosphäre deutlich gesitteter. Man - insbesondere auch Frau -
unterhält sich gerne mit ihm, es wird weniger wichtig, ob den Söhnen und
Töchtern da unten immer Gerechtigkeit widerfährt. Er hat seinen Charme nicht
verloren.
Schon bei seinen Söhnen stand Franz Sinsel am Spielfeldrand. Mit über achtzig
Jahren kam er dann zu seinen Enkeln. Die Gründe für seine Ehrenmitgliedschaft im
Verein kenne ich nicht, sie wird der MTV 1817 selbst würdigen. Aber er hat die
Jugendspiele im Handball bereichert. Nun fehlt er.
Detlev Jung
Jugendleiter Handball
Text zu den Anschlägen in den USA
(Stand: 15.09.2001)
Der HVR ordnete für dieses Wochenende an, alle
höherklassigen Spiele für eine Schweigeminute anläßlich der
Anschläge in den USA vom 11. September 2001 zu unterbrechen. Der Mainzer Turnverein
verlaß dazu beim Oberliga-Damen-Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 den nachstehenden
Text.
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir trauern um die Opfer von Terrorakten auf der ganzen Welt und solidarisieren uns mit
den Hinterbliebenen. In dieser Zeit fühlen wir mit dem us-amerikanischen Volk.
Zeigen wir, dass "Fair play" sich nicht auf den Sport oder einzelne Gruppen
beschränkt.
Umfangreiche Änderungen zur Saison 2001/2002
(Stand: 01.09.2001)
In dieser Saison haben sich alle Handballer/innen auf etliche
Neuerungen einzustellen. So ist die Verhängung einer Zeitstrafe ab sofort immer mit
einem Time-out verbunden. Eine Zeitstrafe während eine Zeitstrafe läuft, wird
nun angehängt (die berühmte "Vier-Minuten-Strafe"), anstatt dass ein weiterer
Spieler für die Reststrafzeit vom Feld muss. Zwei-Minuten können auch nach
einer Disqualifikation zusätzlich verhängt werden. Die Offiziellen erhalten
nach Ermahnung und Verwarnung ebenfalls eine Zwei-Minuten-Strafe. Danach gibt es für
jedes weiteres Ungemach Rot. Offiziellen-Zwei-Minuten und jede Disqualifiktion
eines/einer Offiziellen bewirken eine zweiminütige Unterzahl für die
Mannschaft.
Beim Anwurf stellt sich der anwerfende Spieler mit einem Fuss auf der Mittellinie
irgendwo zwischen den Torpfosten auf (1,5m Toleranz vom Mittelpunkt). Sobald der SR
anpfeift, was er nur tut, wenn die angreifende Mannschaft mit den übrigen Spielern
vollständig in der eigenen Hälfte steht, können diese Spieler die
Mittellinie überschreiten. Der Hochball entfällt. Das Spiel wird mit einem Wurf
fortgesetzt.
Team-Time-out (einmal pro Spielhälfte bei höherklassigen Spielen) kann nur noch
beantragt werden, wenn die eigene Mannschaft in Ballbesitz ist und wird sofort
gewährt. Bei Spielerverletzungen dürfen nur noch zwei zusätzliche Personen
auf das Feld. Alle anderen bleiben draussen. Eine Besprechung auf dem Feld ist untersagt.
Bislang führte ein Kopftreffer beim 7m-Wurf zu einer Disqualifikation des Werfers,
wenn der Torwart keine Abwehrbewegung unternommen hatte. Das gleiche gilt nun auch bei
Feld-Abwehrspielern beim direkten Freiwurf. Spieler mit einer Wunde dürfen erst
wieder mitspielen, wenn die Wunde versorgt ist, damit diese nicht mehr blutet und alle
blutgetränkten Kleidungsstücke gewechselt wurden (AIDS lässt
grüssen).
Der Vorteil wird ab sofort bis zum äussersten ausgereizt. Die klaren Torgelegenheit
wird erweitert auf: "der Spieler hätte nach dem erfolgten Zuspiel eine klare
Torgelegenheit gehabt".
Jeder kontrollierte Ballbesitz des Torwarts in seinem Torraum zählt als Abwurf
(Wiederaufnahme des Spiels).
Die Auswechselbänke sind ab sofort 3,5m von der Mittellinie in Richtung eigenes Tor
entfernt aufzustellen. Nur zum Auswechseln ist es erlaubt, sich in der Auswechselzone
(4,5m ab Mittellinie) aufzuhalten. Soweit eine nette Idee. Man muss jedoch in der Praxis
sehen, wie sich dass auf die Mitteilungen bezüglich der Strafzeit / des
Wiedereintritts und der Beantragung des Team-Time-out einspielt. Jede Wechselfehler wird
sofort geahndet. Ein Abwarten der Spielsituation erfolgt nicht. Wurde dadurch eine "klare
Torgelegenheit" unterbunden, wird das Spiel mit 7m-Wurf fortgesetzt. Bei Jugendlichen ist
das Einwechseln nur bei Ballbesitz der eigenen Mannschaft möglich, d. h. dass bei
Nicht-Ballbesitz zwar der gleiche Spieler raus und rein darf, dass jedoch kein
Spielertausch vorgenommen werden kann (andernfalls erfolgt eine Wechselfehler-Bestrafung).
Gelangt ein Ball an einen schwer zugänglichen Ort (z. B. unter die Tribüne),
wird sofort aus einen Reserveball zugegriffen. Mit diesem Ball wird solange gespielt, bis
auch dieser "verschwindet". Ein Rücktausch auf den ersten Spielball ist nicht
möglich. Aus diesem Grund sind nun mehrere Austauschbälle beim Zeitnehmer/
Sekretär zu hinterlegen.
Die Sache mit den Strafen: Warum kein Bonusmodell?
(Stand: 04.05.2001)
Wer kennt das nicht? Spielerpass vergessen,
Spielberichtsbogen nicht korrekt ausgefüllt oder zu spät in den Briefkasten
geworfen, Spielergebnis nicht durchgegeben - prompt setzt es eine Strafe zzgl.
Bearbeitungsgebühr. Den Verantwortlichen in den Vereinen, vor allem dem Kassenwart,
tut dies weh, da man für das Geld bessere Verwendungsmöglichkeiten hätte.
Den Strafverursachern scheint dies egal zu sein (warum eigentlich?). Fortschrittliche
Vereine (wir sind es noch nicht) treiben das Strafgeld von der Mannschaft ein, die sich
die Strafe eingehandelt hat.
In Zusammenarbeit mit dem Verband wäre ein Modell möglich, dass vielleicht die
Anzahl der Vergehen drastisch reduzieren könnte. Man stelle sich folgendes vor: Alle
Strafgelder (ohne die Bearbeitungsgebühren) kommen auf ein separates Konto
(eventuell ein Anlagekonto wegen der Zinsen). Dazu wird eine Statistik geführt,
welcher Verein wie oft bestraft wurde und welcher Gesamtbetrag zu zahlen war. Am
Saisonende wird das angesammelte Geld wieder an die Vereine ausgeschüttet: Je
weniger ein Verein bestraft wurde und je weniger dieser eingezahlt hat, um so mehr
erhält der Verein zurück. Durch dieses »Zuckerbrot und
Peitsche«-Prinzip steigt die Motivation der Vereine Strafen zu vermeiden.
Ein Hindernis für einen Versuch ist die bisherige Verwendung der Strafen. Diese sind
nämlich im Haushalt des Verbandes bereits eingeplant. Wenn diese Mittel jedoch nicht
mehr zur Verfügung stehen, dann muss die Vereinsumlage erhöht werden. Da steckt
das Problem: Bei Vereinen, welche viele Strafen zu bezahlen haben und nur wenig aus dem
Pool ausgeschüttet bekommen, bedeutet dies eine deutliche Erhöhung der Kosten.
Wenn dies den Verursachern der Strafen weiterhin egal ist, dann könnte dies dazu
führen, dass der Satz »Gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen
Schritt weiter« Gültigkeit erlangt.
Die Einführung eines Bonusmodells ist eine Frage der Motivation und der
Risikobereitschaft. Warum nicht mal über zwei oder drei Jahres den Versuch wagen?
gez. Jürgen Vorreiter
Schiedrichteransetzung - geht es auch anders?
(Stand: 02.12.2000)
Neulich beim Pokalhalbfinale (29.11.2000). Die für das
Spiel eingeteilten Schiedsrichter sind erschienen und leiten das Spiel. Wie alle
beteiligten Akteure zeigen sie ihre Leistung und bemühen sich ihr bestes zu geben.
Dies scheint jedoch der Gastmannschaft nicht gut genug zu sein. Ab der zweiten Halbzeit
beginnt der Trainer des Gastes sich zu beschweren, teilweise zu recht, teilweise - wie
könnte es anders sein - zu unrecht. Ab der Mitte der zweiten Halbzeit sieht sich der
vom Gast gestellte Zeitnehmer-Sekretär genötigt, sich ebenfalls über die
Schiedsrichterleistung auszulassen. (Nebenbei: der Sekretär, ebenfalls ein SR,
führt den Spielberichtsbogen ziemlich lässig. Von fünf gegebenen
Verwarnungen hat er nur eine notiert.)
Dieses Erlebnis hat mir doch sehr zu denken gegeben. Vor der Runde fand in Saulheim eine
Rundenbesprechung statt. Dort informierte der HVR über die angespannte
Schiedsrichter-Situation. Jetzt haben wir in Rheinhessen schon so wenig Schiedsrichter
und dann werden die wenigen Sportfreunde, die sich in den Dienst der Spieler stellen, von
Mannschaftsmitgliedern und Vereinsvertreter mit offizieller Funktion angegangen.
Vielleicht sollte man für die Saison 2001/2002 ein Experiment wagen: Die spielenden
Mannschaften kümmern sich selber um Schiedsrichter!
Wie sieht denn die Situation heute aus? Gerade zu den Spielen in den unteren Klassen
fehlen immer wieder neutrale Schiedsrichter. Da das Spiel jedoch durchgeführt werden
muß, sind die beiden Mannschaften gezwungen, sich auf einen (nicht neutralen)
Schiedrichter oder Sportkamerad zu einigen. Man müsste mal untersuchen, wie hoch der
prozentuale Anteil an Einsprüchen bei Spielen mit erschienenen Schiedsrichtern und
bei Spielen mit nicht anwesenden Unparteiischen ist. Es würde mich sehr wundern,
wenn es da einen deutlichen Unterschied zu Ungunsten der Spiele mit nicht vom HVR
entsendeten Schiedsrichtern gibt. Da geht es also. Warum also nicht von vornherein?
Zumal dies viele Vorteile hat. Der Verband wird von viel Arbeit entlastet und die Vereine
sparen Geld. Z. B. ist es nicht mehr nötig, dass ein Verein eine bestimmte Anzahl an
Schiedsrichtern besitzt. Der Verband muß sich nicht um die Meldungen kümmern
und die Vereine werden bei zuwenigen Schiedsrichtern nicht bestraft. Der HVR muß
sich nicht mehr um die Schiedrichter-Ansetzungen inkl. Krisenmanagement kümmern. Es
entfallen die Bestrafungen der Schiedrichter bei Nichterscheinen. (Wieso kassiert
eigentlich der Verband das Strafgeld? Schliesslich sind die Vereine die
Geschädigten, wenn kein Schiedsrichter erscheint.) Da die Schiedsrichter mit den
Vereinen anreisen, entfallen Fahrtkosten und Spesen, wodurch am Ende der Saison auch der
Lastenausgleich nicht mehr durchgeführt werden muß.
Sollte ein Verein nicht genügend Schiedsrichter haben, um alle seine Spiele zu
beschicken, werden dessen Mannschaften hauptsächlich von "fremden" Unparteiischen
geleitet. Die Mannschaften werden rasch merken, dass dies nicht das Gelbe vom Ei ist und
deswegen intensiv um neue Vereins-SR werben.
Bei Spielen, die mit Gespann-SR geleitet werden, stellen beiden Mannschaften je einen
Schiedrichter. Da wird keiner von beiden SR es wagen, einseitig für seine Mannschaft
zu pfeifen, da unter Garantie der SR-Kollege von der anderen Seite dieses Spiel auch
beherrscht. Ein SR, der diese Tour reitet, wird spätestens von seinen eigenen Leuten
zurückgepfiffen, wenn der andere SR bei der Regelauslegung auf einmal einseitig
korrekt ist. Natürlich wird es Schiedrichter geben, die durch ihr Auftreten den
Kollegen von der anderen Mannschaft beeindruckt oder sogar dominiert. Allerdings gilt
auch in diesem Fall, dass die Vereine spätestens nach dem dritten Spiel dafür
sorgen werden, dass ihren SR so etwas nicht passiert. Falls ein Gespann sich für die
Regionalliga, 2. oder sogar 1. Bundesliga qualifizieren möchte, kann der Verband
immernoch dieses Gespann gezielt zu den Spielen schicken und dort beobachten.
Soweit meine Gedanken zu dem Thema. Wie ist Ihre Meinung, verehrte Leserin, verehrter
Leser? In 2001 findet ein Verbandstag statt. Vielleicht sollte man dort die Idee mal
aufgreifen.
gez. Jürgen Vorreiter