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Auszüge
aus den MTV1817-Nachrichten

Badmintontage in Mühlhausen
Am letzten Wochenende im Mai unternahm die Badmintonabteilung - zum wievielten Mal eigentlich ? - ihren mittlerweile schon traditionellen Ausflug nach Mühlhausen in Thüringen. Einzelheiten schildert der nachfolgende Tatsachenbericht.
Freitag Nachmittag im Sporthotel Mühlhausen, nach und nach trudeln die Cracks ein, die wieder einmal ein gemeinsames Spiel- und Spaßwochenende verbringen wollen. Nur unser sich selbst als “Badminton-Neger” bezeichnender Opu hat trotz frühzeitigem Aufbruchs in Mainz Mühe, seinen aus Agnes, Jutta und Sabine bestehenden Harem ans Ziel zu bringen. Die Damen haben sich nämlich dafür entschieden, der Wartburgstadt Eisenach mit ihren zahlreichen Geschäften einen ausgiebigen Besuch abzustatten. So halten zunächst nur sieben Aktive in schweißtreibender Hallenatmosphäre den Badmintonschläger hoch. Agnes hat durch die lange Anreise aber offensichtlich zu viel Power, die sie nicht nur am Federball auslässt. Mit einem wuchtigen Schlag verpasst sie Ihrer Doppelpartnerin Ellen ein blaues Auge, welches zunächst mit Eis gekühlt und später geschickt mit Schminke vertuscht wird. Manchen reicht es noch nicht aus, in der Halle ordentlich geschwitzt zu haben und statten anschließend noch der Sauna einen Besuch ab. Gegen 21 Uhr sind dann fast alle eingetroffen und sitzen in gemütlicher Runde beim Abendessen zusammen. Inzwischen konnten auch die letzten Unklarheiten bezüglich der Zimmerverteilung (wer mit wem, warum und überhaupt) geklärt werden. Während sich einige am “Mondscheinbuffet” laben, genießen die anderen das Essen a la carte. Lebhafte Gespräche lassen den Abend wie im Flug vergehen. Obwohl sein Stimmungsring die Farbe grün zeigt, ist Rainer zu späterer Stunde etwas anlehnungsbedürftig und ruht an Juttas Schultern. Einzig Thomas taucht nicht mehr auf, so dass wilde Spekulationen über sein Verbleiben ins Kraut schießen. Wie von einigen zurecht vermutet, ist er zu einer privaten nächtlichen Erkundungstour aufgebrochen und hat u.a. der örtlichen Kultkneipe “Roter Hirsch” einen Besuch abgestattet.
Am Samstagmorgen trudeln alle nach und nach beim Frühstück ein, wobei auffällt, dass Agnes für ihre Verhältnisse ungewöhnlich zeitig erscheint (liegt wohl an ihrer neuen Zimmerkollegin), Rolf und Heike indessen relativ spät auftauchen. Es werden munter Pläne für den Tag geschmiedet, wobei es Sabine übernommen hat, die bestehenden Massagewünsche der Damenwelt zu koordinieren. Schließlich soll der Wellness-Charakter dieses Wochenendes nicht zu kurz kommen. Im übrigen werden neben banalen Themen (wie die Qualität der Eier) auch philosophisch-esoterische Dinge erörtert, seien es Rainers Erläuterungen über die “fünf Tibeter” (Yogaübungen, die angeblich den Alterungsprozess aufhalten sollen, was manche aber angesichts Rainers Zustand in Frage stellen) oder Opus Schilderungen ungewöhnlicher Phänomene, die zunächst nur geträut plötzlich Wirklichkeit werden. Im Laufe des Vormittags brechen dann verschiedene Kleingruppen zu diversen Aktivitäten auf. Während die einen spazieren gehend die Nähe zur frühlingshaften Natur suchen, widmen sich die meisten anderen mehr oder weniger erfolgreich dem Shopping. Kristina trifft im Aldi Nord auf Thomas, der sich der Suche nach Ostprodukten gewidmet hat (“Good bye Lenin” lässt grüßen). Jutta berichtet stolz vom Kauf eines alufarbenen, ovalen Mülleimers und Renate ist auf der Suche nach Schuhen fündig geworden. Irgendwie sind später auch noch fast alle am nahegelegenen Schwanenteich gesichtet worden, wo Annika, Britta und Torsten einsam ihre Tretbootrunden ziehen. Am Nachmittag finden sich schließlich dann alle wieder zum munteren Federballfetzen ein und bei legendären Matches werden erneut viele Schweißtropfen vergossen.
Bis zum Abendessen dauert es dann manchen zu lang, so dass die Zeit im “Biergarten” des Sporthotels mit Radler und anderen Getränken überbrückt wird. Nach längerer Odyssee durch die Mühlhausener Altstadt treffen wir dann im “Brauhaus zum Löwen” ein und müssen im Verlauf des Abends leider feststellen, dass die Bedienung noch immer keinen Weststandard erreicht hat. Wie dem auch sei, das Essen mundet den meisten, nur Renate hat wieder einmal Pech und muss sich zwischen kalter Suppe und kaltem Blumenkohl entscheiden. Während Ellen ihre Bierdeckelsammlung vervollständigt, machen sich Agnes und Jutta über die restlichen Bratkartoffeln her, die Rainer nicht mehr geschafft hat. Rolf ist gut drauf und eifert im Überschwang dem ehemaligen Eishockeyspieler Alois Schloder nach, der Jutta neulich beim ZDF ans wassergetränkte T-Shirt wollte. Wir erfahren, dass Jutta jüngst mit Rolf im Gutenberg-Gymnasium geduscht hat, aber nur einmal - wie sie Heike gegenüber treuherzig versichert. Je später der Abend, desto lockerer die Zungen und es vermischen sich zunehmend Dichtung und Wahrheit. Auf dem Rückweg wollen auch wir dem “Roten Hirschen” nochmals einen Kurzbesuch abstatten, doch der Wirt hat offensichtlich nicht mehr mit uns gerechnet und bereits geschlossen. So klingt der Samstag an der Hotelbar aus, wo die letzten müde gegen halb drei das Bett aufsuchen und es Agnes trotz der Installierung von Babyphon und Reaktivierung der übrigbebliebenen “Stasi-Wanzen” nicht gelingt, alle nächtlichen Zimmerbesuche mitzukriegen.
Trotz unübersehbaren Anzeichen von Ermüdung erscheinen die meisten am Sonntag wieder pünktlich zum Frühstück, wobei es Thomas und Rainer besonders eilig haben, denn sie brechen bereits gegen 09:15 Uhr mit dem Zug Richtung Heimat auf, um das dramatische Zweitligafinale um den Aufstieg vor dem Fernsehschirm bzw. der Großbildleinwand mitzuerleben. Das Ende ist bekannt: Eintracht Frankfurt hat es geschafft und den 05-Fan Rainer erreichen im Laufe des Nachmittags diverse Kondolenzanrufe mitfühlender Badmintonfreunde. Die anderen schwingen nochmals 90 Minuten das Racket, bevor ohne größere Zwischenfälle am frühen Nachmittag die Heimreise nach Mainz und Umgebung angetreten wird. Bemerkenswert fanden Agnes und Jutta allerdings noch, dass Opu Sabine auf der Rückfahrt sozusagen “aus der Hand gefressen” hat.
Alles in allem war Mühlhausen wiederum eine runde Sache und solange es keine wirkliche Alternative gibt, steht einer Wiederholung im nächsten Jahr sicherlich nichts im Wege.
Rainer Briest
Ziel war die schön im Wald (und nicht weit von der Zivilisation) gelegene Hütte des SGV Bamenohl. Mit insgesamt 27 Betten, eigener Küche und Aufenthaltsraum für die Übernachtungsgäste waren gute Voraussetzungen gegeben.
Die Anreise war für den frühen Freitag Nachmittag angesagt. Innerhalb von zwei Stunden waren dann alle beisammen: Opu musste mit seiner weiblichen Begleitung erst noch die Tropfsteinhöhle in Attendorn besuchen, die Kids von Sandra und Michael verlangten an einer Fritten-Bude einen Zwischenstopp. In der Hütte begrüßte uns dann das ortsansässige Unikum Felix.
Nach der Verteilung der Schlafzimmer – jeder hatte etwa zwei Betten zur Verfügung –folgte die erste kleinere Expedition in die nähere Umgebung. Mit Wanderführer Erhard ging es durch Wald und Flur zum Bauernhof: nahezu freilebende Gänse waren dankbar für die Fütterung mit Grünzeug durch die Kids. Die Erwachsenen konnten sich die Tierchen dann noch in anderem Zusammenhang vorstellen . . .
Am frühen Abend sollte das Grillen beginnen, Grillkohle war glücklicherweise noch an Tankstellen erhältlich, der Mainzer Großhandel hatte da schon passen müssen. Das Problem mit dem fehlenden Kohleanzünder löste ein freundlicher Gast, der noch Esbit im Kofferraum seines Wagens fand. Nachdem das Feuer brannte, zeigte sich das Sauerland von seiner den Einheimischen bekannten Seite: erst leicht, dann stärker begann es zu regnen. Alle Nichtköche verschwanden in der Hütte, nur wetterfeste versorgten den Grill und dann die Hungrigen mit Würsten und Steaks.
Der Regen entfaltete sich zu voller Pracht und Opu sah Ähnlichkeiten mit einem Monsun-Regen, war aber sehr optimistisch für die am nächsten Tag geplante Wanderung. Heike dagegen befürchtete mehr die ihr schon bekannte Konstanz des Regens im Sauerwald.
Opu sollte Recht behalten. Am frühen Samstag Morgen strahlte zeitweise die Sonne vom blauen Himmel, sodass sich ein jeder auf die Erkundung der näheren Umgebung machte. Kurz nach Mittag startete die Wanderung zur restaurierten Wassermühle am Fretterbach. Für die Erwachsenen ein Spaziergang, wurde den Kids doch schon einiges abverlangt und Pia absolvierte einen Teil der Strecke auf Papas Schultern. Mit einiger Verspätung erreichen wir unser Ziel: Kaffee und Kuchen warteten auf hungrige Mäuler. Anschließend die Besichtigung eines Kleinods: die alte Wassermühle dient nach ihrer Restaurierung der Stromerzeugung. Nun zeigte es sich, dass der nächtliche Regen auch sein Gutes hatte: zum ersten Male seit drei Monaten lief die Mühle wieder. Einen solch trockenen Sommer hatte der Mühlenbesitzer noch nie erlebt.
Weiter ging es nach Schönholthausen, wo ein Wildschwein angekündigt war: schön portioniert mit Knödeln und Rotkraut. Opu fand nach seinem Ausflug ins Ruhrgebiet auch diese versteckte Gaststätte, er bediente sich ortskundigen Trampern. Nina, Martin, Heike und Rolf hatten vom Wandern noch nicht genug und liefen durch die Nacht zurück.
Da wir eine Badminton-Abteilung sind, kam auch unsere Kernsportart nicht zu kurz. Gegen die heimische Mannschaft fehlte dann aber durch die mangelnde Spielpraxis der letzte Kick. Der gute Wille reichte nicht zum Sieg.
Fazit:
Das Sauerland wurde seinem Ruf gerecht. Die Ursache für große Waldgebiete und Stauseen erlebten wir hautnah, wurden aber durch heimische, aus reinem Felsquellwasser gebraute Produkte versöhnt.
Rudolf Hümmler



Den Anfang der hellen Jahreszeit läuteten wir mit einem Besuch des Dorint Sporthotels Bitburg vom 25. – 27. Februar ein. Dass es an diesem Wochenende auch nächtens sehr hell war, lag weniger an dem beginnenden Frühling als viel mehr an dem heftigen Schneefall, der uns am Samstag eine weis gepuderte Winterlandschaft bescherte. Neben der angenehmen Anfahrt – im Vergleich zu unseren Stautouren nach Mühlhausen – waren die idyllischen Bungalows, die Lage und die Ausstattung des Hotels (Schwimmbad, Sauna) sowie die schöne Umgebung und schließlich auch der Preis Pluspunkte bei unserem deutschlandweiten Sporthotelvergleich. Lediglich die rudimentär vorhandenen Badmintonfelder – es existierten nur 2 Felder und diese waren ohne Feldmarkierungen, da ein Tennisfeld quer bespielt wurde – trübten den positiven Eindruck. Der Wunsch, auch 2006 ein Sporthotel zu besuchen, ist in der Abteilung vorhanden und mal sehen, wohin uns dann die Reise führt.
Ein weiteres Highlight außerhalb unserer regelmäßigen Trainingseinheiten bildete für einige Spieler die Teilnahme an einem Schlag- und Lauftechniklehrgang in Worms. Dieser wurde vom Badmintonverband Rheinhessen-Pfalz ausgerichtet und richtete sich speziell an Hobbyspieler. Ein großer Trainerstab betreute die 50 – 60 Teilnehmer, so dass alle vorgestellten Schlagvarianten intensiv geübt werden konnten und jederzeit eine individuelle Betreuung zur Supervision zur Verfügung stand. Für alle unsere Teilnehmer hinterließ diese Veranstaltung einen sehr positiven Eindruck und selbst „alte Hasen“ wie Opu und ich konnten an diesem Tag noch einiges lernen. Die nächste Veranstaltung dieser Art findet im Oktober in Rülzheim (Südpfalz) statt und dazu haben sich bereits 12 Spieler/innen aus unseren Reihen angemeldet.

Die Hauptversammlung der Abteilung fand am 16. Juni im Vereinsheim statt. Trotz mäßiger Beteiligung wurde intensiv und lange diskutiert und einige Anregungen werden nun nach den Sommerferien umgesetzt:
Die Mini-Mix Turniere, die wir letztes Jahr begonnen haben, sollen ab September wieder jeden 2. Montag im Monat gespielt werden.
Jeden 2. Donnerstag im Monat wird in der Sporthalle des Gutenberg Gymnasiums auf zwei Spielfeldern ein gezieltes Badmintontraining angeboten. Da wir keinen ausgebildeten Übungsleiter in unseren Reihen haben, übernehmen dies einige der erfahrenen Spieler im Wechsel.
Sehr erfreulich für mich ist, dass im zurückliegenden Jahr deutliche Verjüngung unserer Abteilung eingesetzt hat. Dies gilt sowohl für die Altersgruppe der 20 – 40 jährigen als auch für den Schüler- und Jugendlichenbereich, aus denen einige neue Mitglieder zu uns gestoßen sind. Diese Entwicklung muss sich natürlich über die nächsten Monate manifestieren, aber wir wollen eine möglichst rasche Integration der „Neuen“ an den „altern Kern“ erreichen und dazu sind die beiden o.g. Punkte sicher auch förderlich. Speziell das gezielte Badmintontraining nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, denn mehr als früher kommen Anfänger zu uns, die ohne eine gewisse Anleitung sicher nur schwer den Anschluss an die Abteilung finden.
Zum Abschluss möchte ich noch unsere außersportlichen Aktionen in der Sommerpause erwähnen, die schon zu einer festen Größe in unserem Jahresplan geworden sind. Legendär schon fast das Grillen bei Ellen und Walter, die es sich trotz Baustress nicht nehmen ließen, alle in ihren schönen Garten einzuladen und bestens zu bewirten. Dafür auch dieses mal ganz herzlichen Dank.
Auch schon auf dem Weg zum Klassiker ist der „Schnupperkurs Wasserski“ mit Axel und Renate. Aufgrund heftiger Regenfälle und Gewitter mussten wir darauf dieses Jahr leider verzichten. Alternativ fuhren wir in die Bude heim zu den beiden und verbrachten einen schönen Nachmittag mit unseren vorbereiteten Speisen und Getränken. Auf ein Neues im nächsten Jahr.
Und wie ebenfalls jedes Jahr fand sich auch diesmal mit Sabine wieder jemand, die eine mehrtägige Fahrradtour organisierte. Außer dem Ziel Bensheim, der Panne von Opu (Kettenriss) und dem hilfsbereiten Hotelmanager ist mir von dieser Tour leider nur wenig bekannt, was ich berichten kann, da ich urlaubsbedingt nicht teilnehmen konnte.
Einen guten Start in die neue Saison wünscht euch allen
Michael
In guter alter Tradition schreibe ich – mittlerweile mit links – mal wieder den Artikel für unsere Vereinsnachrichten und beginne dort, wo der letzte Beitrag geendet hat. Schon fest in unser Jahresprogramm gehört im November die Teilnahme am Herbst-Minimannschafts-Turnier für Freizeitspieler des Badminton-Verbandes Rheinhessen-Pfalz, das in gewohnt guter Organisation vom FSV Saulheim ausgerichtet wurde. Diesmal reisten wir mit 3 Mannschaften an, um wieder einmal festzustellen, dass letztendlich nicht die Quantität den Ausschlag gibt. Am Ende des Tages – und auch das ist nichts Neues - stand das Team von Limburgerhof auf dem Treppchen. Keiner der Teilnehmer konnte sich über mangelnde Spieleinsätze beklagen und wohl auch nicht über diffuse Gliederschmerzen am nächsten Tag.
Ein weiterer Fixpunkt im Jahresablauf ist unsere Weihnachtsfeier, die wir diesmal wieder im klassischen Stil in einer Gaststätte, dem Gonsenheimer Hof, zelebrierten. In einem separaten Gastraum ließen wir uns mit Balkanköstlichkeiten verwöhnen und lediglich die große Tafel wirkte zu Anfang etwas kommunikationshemmend. Der Bewegungsdrang nach dem Essen und gewisse verdauungsstimulierende Getränke lösten dieses Problem jedoch schnell.
Als einen Höhepunkt in unserem Abteilungsleben kann auf jeden Fall die alljährlich ausgetragene Vereinsmeisterschaft bezeichnet werden. Am 22. Januar trafen sich 10 Damen und 12 Herren im Willigis-Gymnasium, um die Meister aller Klassen zu ermitteln. Wie gewohnt brachte jeder eine Köstlichkeit für das Bufet mit, so dass wenigstens die Energiebilanz dieses Tages für jeden ausgeglichen gestaltet werden konnte. Die Ergebnisse unseres Wettkampfes seien an dieser Stelle auch kurz genannt:
Damen-Einzel: 1. Platz – Maike Fleckner, 2. Platz – Heike Heinzel
Herren-Einzel: 1. Platz – Michael Goldschmitt, 2. Platz – Rolf Hümmler
Mix-Doppel: 1. Platz – Simona Wagner & Michael Goldschmitt, 2. Platz – Kristin Becker & Opu Alam
Damen-Doppel: 1. Platz – Simona Wagner & Saskia Hammacher, 2. Platz – Maike Fleckner & Agnes Finken
Herren-Doppel: 1. Platz – Thorsten v. Glahn & Michael Goldschmitt, 2. Platz – Rainer Briest & Refik Sarikaya

Insgesamt war auch diese Vereinmeisterschaft wieder eine sehr interessante und harmonische Veranstaltung, die ihren ebensolchen Ausklang beim Resteverzehr im Hause Goldschmitt fand. Sehr erfreulich bleibt für mich noch anzumerken, dass sehr viele Mitglieder an den Meisterschaften teilnahmen und auch unsere „Neuen“, wie es schien, ihren Spaß daran hatten.
Somit komme ich auch schon zum zweiten Schlagwort meiner Überschrift – den Trends. Wie schon im Beitrag der Herbstausgabe erwähnt, erfreut sich die Abteilung derzeit über einen regen Zuspruch der jüngeren Generation. Seit unserer JHV im Juni 2005 sind aus der Altersklasse der bis 20-jährigen 4 Eintritte und aus der Klasse der 20-30-jährigen deren 7 zu verzeichnen. Zudem befinden sich noch einige Interessierte in „Schnupperstellung“, so dass wir mittlerweile wieder über eine ausgewogene Altersstruktur verfügen.
Als weitere Neuerung in dieser Saison ist unsere Teilnahme an einer Liga für Freizeitmannschaften zu nennen, die vom Badmintonverband Rheinland organisiert wird. Zusammen mit Teams aus Saulheim, Wörrstadt, Klein-Winternheim und Nieder-Hilbersheim werden wir bis Anfang Mai in Vor- und Rückrunde den Meister ermitteln, der dann in eine Endrunde mit Siegern anderer Freizeitligen einziehen darf.
Am ersten Spieltag hatten wir es gleich mit unserem Angstgegner dem FSV Saulheim zu tun und außer einem Satz und einer Menge Erfahrung gab’s auch diesmal für uns nichts zu gewinnen. Gegen Wörrstadt sah es dann schon deutlich besser aus, doch auch hier mussten wir uns knapp mit 3:2 geschlagen geben. Unseren Spielern gefällt die Teilnahme an dieser Liga dennoch sehr gut. Zum einen ist die Herausforderung, unter Wettkampfbedingungen gegen andere Leute zu spielen, eine willkommene Abwechslung zu unserem normalen Trainingsprogramm. Zum anderen war bisher der Apres-Badminton-Teil des Programms auch sehr angenehm und gemütlich.
Wer sich für diese Liga interessiert, kann sich unter www.milon.de über den Fortgang der Runde informieren. Ab dem nächsten Spieltag greifen wir an!
Zum Abschluss möchte ich noch einen kurzen Ausblick auf eine Aktion im März geben, bei der wir Bewährtes mit Neuem kombinieren. Bei unserem traditionellen Besuch eines Sporthotels werden wir dieses Jahr das Hotel Glockenspitze im Westerwald testen.
Darüber dann sicherlich mehr in der nächsten Ausgäbe dieses Heftes.
Michael
Zu
unserem schon traditionellen Sporthotelwochenende reisten wir dieses
Jahr vom 17. - 19. März in den Westerwald, genauer gesagt in das
Sporthotel Glockenspitze in Altenkirchen. Wenn auch die
Badmintonhalle etwas frisch und die Sauna etwas klein waren, so hat
das Hotel die Erwartungen der 20 Teilnehmer doch vollauf erfüllt.
Angefangen von der kurzen Anreise, den schönen Zimmern, dem
reichhaltigen und guten Frühstücks- und Abendbuffet bis hin
zu den Freizeitmöglichkeiten der Umgebung hat hier alles
gestimmt, sodass wir dieses Ziel im nächsten Jahr sicher wieder
ansteuern werden.
Unseren sportlichen Ausflug in die Hobbyliga Rheinhessen beendeten wir im Mai mit einem Sieg gegen den - bis dahin ungeschlagenen - Spitzenreiter Klein-Winternheim und dem 3. Platz in der Abschlusstabelle. Die Resonanz unsere Aktiven war größtenteils positiv, sodass wir auch dieses Jahr wieder an einer derartigen Liga teilnehmen wollen, vorausgesetzt sie kommt zustande und es melden sich genügend Mitspieler aus unseren Reihen.
An unserer Jahreshauptversammlung am 18. Mai nahmen diesmal 16 Mitglieder teil. Neben den Berichten des Kassenprüfers und des Abteilungsleiters standen die Neuwahlen der beiden Posten an. Um die Verjüngung in der Führungsriege zu beschleunigen, favorisierte der bisherige Kassenwart Walter Stelzer eine Neubesetzung seines Amtes, woraufhin Michael Winsemann als neuer Kassenwart der Abteilung gewählt wurde. An dieser Stelle möchte ich Walter nochmals recht herzlich für die gewissenhafte und jederzeit korrekte Ausführung seines Amtes danken. Als Abteilungsleiter wurde Michael Goldschmitt wieder gewählt. Weitere Tagesordnungspunkte der JHV waren die geplanten Aktivitäten für das kommende Jahr und die badmintonfreie Zeit in den Sommerferien. Meine Anregung, in dieser Zeit das Sportabzeichen abzulegen, fand einen deutlichen Zuspruch.
In der Praxis haben dann leider nur Wenige den Weg zum Sportgelände des MTV von 1817 gefunden, wo wir uns jeden Mittwoch um 18:30 mit anderen Sportabzeichlern getroffen und trainiert haben. Den Teilnehmern hat es dennoch viel Spaß gemacht, ihre Fähigkeiten und Grenzen in den einzelnen Disziplinen der Leichtathletik auszuloten. Mit etwas Übung konnten die meisten ihr Soll in den einzelnen Wertungen erfüllen, sodass mit den noch ausstehenden Sparten "Radfahren" und "Schwimmen" im Herbst einer erfolgreichen Abnahme des Sportabzeichens nichts im Wege steht.
Etwas mehr Zuspruch fand die Ferienaktion Wasserski, bei der Renate und Axel König allen Lernwilligen die Möglichkeit boten, unter fachkundiger Anweisung über das Wasser des Rheins zu gleiten und dabei eine möglichst gute Figur abzugeben. Sehr gut besucht war trotz kalter und nasser Witterung das Sommergrillfest, das dieses Jahr erstmalig bei Refik stattfand und hoffentlich im nächsten Jahr seine Fortsetzung findet. Sowohl bei Renate und Axel als auch bei Refik möchte ich mich nochmals für ihr Engagement bedanken.
Abschließend will ich noch auf die neuen Regeln im Badmintonsport hinweisen, die ab 1.08.2006 auch im Hobbybereich gelten. Seit dem Beginn des neuen Schuljahres spielen wir bereits nach diesen Regeln und bei der Umstellung traten keine größeren Probleme auf. Die Regeländerungen betreffen fast ausschließlich den Zählmodus, der jetzt nach dem Rally Point System praktiziert wird. Für alle, die es gerne nochmals nachlesen wollen, sind in der Rubrik 'Vereinfachte Spielregeln' die wichtigsten Punkte in Kürze erläutert.
Eine erfolgreiche und schöne Zeit wünscht euch
Michael
Deutschland gegen Frankreich – welch ein Länderspiel. Seit Wochen ausverkaufte Arena, Menschenmassen in Nationaltrikots soweit das Auge reicht und überall frohe und freundliche Menschen in Erwartung dieses Spitzenduells. Nein, der Fehlerteufel hat nicht den Text der Abteilung Fußball in die Rubrik Badminton verschoben. Beim angesprochenen Event handelte es sich um ein Badminton Länderspiel. Mit einigen Abteilungsmitgliedern pilgerten wir nach Rüsselsheim, um mal die Besten Badmintonspieler Deutschlands im internationalen Vergleich zu bewundern. Wenn auch die Stimmung nicht ganz dem Beschriebenen entsprach, so war es doch ein beeindruckender Abend mit spannenden Spielen, vielen neuen Eindrücken und einem klaren Sieg für unsere Nachbarn.
Angespornt vom Geist dieses Abends fuhren wir am 12. November mit zwei Mannschaften nach Saulheim, um an dem Herbst-Mini-Freizeitmannschafts-Turnier des Badmintonverbandes Rheinhessen-Pfalz teilzunehmen. Dieses mittlerweile sehr familiäre Treffen vieler netter Hobbyspieler versprach wieder eine Menge interessanter Spiele. Unsere erste Mannschaft schaffte diesmal den Sprung in die Gruppe der besten 4 und belegte diesen Platz letztlich auch. Die zweite Mannschaft rundete das positive Abschneiden mit einem 6. Platz ab, sodass wir mit müden Beinen aber guter Laune den Abend bei unserem „Alten Griechen“ in Hechtsheim ausklingen ließen.
Mittlerweile rückte auch die Zeit für unsere Weihnachtsfeier immer näher. Der auf unserer JHV geäußerte Wunsch, diesmal wieder eine Feier in 'Eigenregie' zu organisieren, fand im November als Eigeninitiative gefordert war leider nicht mehr so viele Freunde, so dass ich kurzerhand den reservierten SPAZ-Raum absagte und im Weinhaus Bacchus reservierte. Die richtige Entscheidung, wie sich schnell herausstellte, denn mit fast 30 Teilnehmern ließen wir das Jahr fröhlich ausklingen.
Einige unserer Mitglieder, die in den Sommerferien fremd gegangen waren, erhielten dafür am 6. Dezember auch noch eine Auszeichnung. Ellen, Rolf und ich wurden an diesem Tag für unseren erfolgreichen Ausflug in einzelne Disziplinen der Leichtathletik mit der Verleihung des Sportabzeichens belohnt. Vielleicht auf eine Neues in diesem Jahr. Die Teilnahme an der Hobbyliga Rheinhessen mussten wir für diese Saison leider absagen, da die Zusagen aus unserem Spielerpool nicht ausgereicht haben, um einen reibungslosen Ablauf des Spielplans zu gewährleisten.
Dagegen war der Zuspruch zu unseren Vereinsmeisterschaften 2006 wieder sehr positv. 12 Damen und 11 Herren suchten am 4. Februar 2007 in der Sporthalle des Willigis-Gymnasiums wieder die Meister aller Klassen. Leider hatten uns die deutschen Handballer mit ihrem Einzug ins WM-Finale an diesem Tag etwas unter Zeitdruck gesetzt. Wir schafften es jedoch pünktlich zum Anpfiff des Endspiels unsere Meisterschaften bei Heike und Rolf ausklingen zu lassen und dabei die Reste unseres reichhaltigen Buffets zu vertilgen. Die Ergebnisse unseres Wettkampfes sollen natürlich an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, zumal es in einzelnen Disziplinen faustdicke Überraschungen gab und sich neue Namen auf die Podestplätze spielten.
Damen Einzel: 1. Platz – Sandra Goldschmitt, 2. Platz – Heike Heinzel
Herren Einzel: 1. Platz – Rolf Hümmler, 2. Platz – Michael Goldschmitt
Damen Doppel: 1. Platz – Saskia Hammacher & Agnes Vinken, 2. Platz - Simona Wagner & Maike Fleckner
Herren Doppel: 1. Platz – Florian Brinkrolf & Rolf Hümmler, 2. Platz – Martin Gold & Opu Alam
Mix: 1. Platz – Jutta Stein & Michael Goldschmitt, 2. Platz – Sylvia Lenski & Rolf Hümmler
Protokoll der Jahreshauptversammlung 2007 der
Abteilung Badminton im MTV von 1817
Der
Abteilungsleiter Michael Goldschmitt begrüßt die
Anwesenden und eröffnet die Jahreshauptversammlung am 24. Mai
2007 um 20:15 Uhr.
TOP 1: Bericht des Abteilungsleiters
Die
letzte Jahreshauptversammlung fand am 18. Mai 2006 statt; es waren 16
Teilnehmer anwesend.
Der Abteilungsleiter bittet darum, Änderungen
der Anschrift, der Bankverbindung und der E-Mail-Adresse sowohl ihm
als auch der Geschäftstelle des Hauptvereins bekannt zu
geben.
Die Mitgliederzahl der Abteilung Badminton ist nahezu
konstant, in den letzten Wochen ist ein leichter Zuwachs zu
verzeichnen.
Der Abteilungsleiter berichtet über
Entwicklungen aus dem Hauptverein:
Die Jahreshauptversammlung des
MTV von 1817 fand am 26. April 2007 statt. Es wird ein leichter
Mitgliederrückgang konstatiert, die Mitgliedszahl liegt
inzwischen unter 1500 Personen. Der Mitgliederschwund betrifft
besonders die Abteilung Turnen, dort fehlt der Mittelbau fast
vollständig.
Die schwierige Finanzlage des Vereins macht
eine Beitragserhöhung von 1,50 € pro Monat für
Erwachsene zum 1. Juli 2007 erforderlich. Die letzte Beitragserhöhung
fand 1995 statt.
An der Jahreshauptversammlung nahmen 30 bis 40
Personen teil, von diesen wurden etwa 15 Personen für
langjährige Mitgliedschaft geehrt.
Der Abteilungsleiter
Michael Goldschmitt und sein Vertreter Michael Winsemann nahmen an
den vier anberaumten Turnerratssitzungen teil.
Vom Hauptverein
wird der Abteilung Badminton für 2007 ein Zuschuss von 500 €
gewährt.
Der Abteilungsleiter resümiert die
Veranstaltungen der Abteilung für den Berichtszeitraum Mai 2006
bis Mai 2007:
Im Juni 2006 nahm ein Team der Abteilung an einem Mini-Mannschaftsturnier in Frankenthal teil.
Im August 2006 lud Refik Sarikaya zum Grillfest in seinem Garten ein.
Ellen Stelzer, Rolf Hümmler und Michael Goldschmitt legten im Sommer 2006 das Sportabzeichen ab.
Im November 2006 nahmen zwei Mannschaften der Abteilung am Mini-Mannschaftsturnier in Saulheim teil.
Die Weihnachtsfeier 2006 fand unter reger Beteiligung im Weinhaus „Bacchus“ statt.
Am 4. Februar 2007 nahmen 12 Männer und 11 Frauen an der internen Vereinsmeisterschaft teil.
Vom vierten bis zum sechsten Mai besuchten Mitglieder der Abteilung das Sporthotel Glockenspitze. Die Organisation übernahm Torsten Schröer, dem hierfür von allen Beteiligten ein herzlicher Dank ausgesprochen wird.
Der
Abteilungsleiter sagte die Teilnahme an der Hobby-Liga ab.
Zur
Trainingsbeteiligung konstatiert Michael Goldschmitt eine starke
Diskrepanz zwischen dem Montags- und dem Donnerstagstermin und
fordert auf, den Donnerstagstermin stärker wahrzunehmen.
Der
Abteilungsleiter bemängelt die mangelhafte Resonanz auf seine
Ankündigungen per E-Mail. Es reagierten immer dieselben
Personen; Turniere / Lehrgänge, an denen er selbst nicht
teilnähme, würden i.d.R. nicht besucht. Zudem sei das
Engagement außerhalb des reinen Spielbetriebes sehr dünn.
Als Beispiele nennt er den missglückten Versuch, die
Weihnachtsfeier in Eigenregie als Party zu organisieren, die mäßige
Teilnahme am Sommerprogramm „Sportabzeichen“ sowie die
mangelnde Bereitschaft, Artikel für die Vereinsnachrichten zu
verfassen.
TOP
2: Bericht des Kassenwarts
Der
Kassenwart Michael Winsemann teilt mit, dass bei Übergabe der
Kasse im Juni 2006 ein Ist-Bestand von 600 € zu verzeichnen war;
der Kassenstand zum heutigen Tag beläuft sich auf etwa 300 €.
Für 2007 kommt ein Zuschuss von 500 € vom Hauptverein hinzu
(vgl. auch Bericht des Kassenwarts).
TOP
3: Bericht der Kassenprüfer
Der
Kassenprüfer Rolf Hümmler hat die Kasse in Abwesenheit des
Zweiten Kassenprüfers Refik Sarikaya (der kurzfristig verhindert
war) kontrolliert und stellt fest, dass die Geschäfte sauber
geführt worden sind. Er merkt an, dass die Übergabe der
Kasse von Walter Stelzer an Michael Winsemann nicht optimal
vonstatten ging, da einige Belege fehlten, die jedoch über einen
Zeitraum von drei Jahren aufbewahrt werden müssen.
Rolf
Hümmler bittet um Entlastung des Vorstandes. Der Entlastung wird
einstimmig -bei Enthaltung des Vorstandes - zugestimmt.
TOP
4: Wahl eines neuen Kassenprüfers
Zur
neuen Kassenprüferin wird Monika Schott einstimmig
gewählt.
Refik Sarikaya bleibt für ein weiteres Jahr im
Amt.
TOP
5: Wünsche und Anregungen
Der
Abteilungsleiter fordert die Anwesenden auf, Wünsche und
Anregungen zum Laufenden Betrieb zu äußern.
Allgemeines
Interesse besteht an der Teilnahme am Mini-Mannschaftsturnier in
Saulheim im November.
Heike, Ellen und Rolf bekunden ihr Interesse
an der Teilnahme des Turniers in Bodenheim, so es wieder stattfindet.
Der Abteilungsleiter bittet die Anwesenden, die neuen MitspielerInnen
zur Teilnahme an den Veranstaltungen außerhalb des
Trainingsbetriebes zu motivieren.
Der Abteilungsleiter teilt mit,
dass die Resonanz auf Turniere i.d.R. sehr dürftig ist, was
eventuell auch damit zusammenhängt, dass der Link auf die
Homepage des Badmintonverbandes nicht wahrgenommen wird. Es ergeht
der Vorschlag, die Turniere künftig einzeln anzukündigen.
Opu
Alam schlägt vor, ein Mini-Mannschaftsturnier auszurichten.
Michael Goldschmitt wird sich um einen Hallentermin im März oder
April nächsten Jahres bemühen. Dies geschieht nach der
Sommerpause, da die Stadt die Hallenbelegung für das kommende
Jahr erst dann festlegt.
Rolf Hümmler merkt an, bei der
Stadt keine Bewirtung anzugeben, da dies zu Problemen und einem
enormen Verwaltungsaufwand führt.
Der Abteilungsleiter teilt
mit, dass die Sporthallen in den Sommerferien vom 9. Juli bis zum 17.
August geschlossen sind.
Alternativ zum Trainingsbetrieb werden
für diese Zeit folgende Angebote gemacht:
Donnerstag, 12.
Juli: Fahrradtour nach Bodenheim; Abfahrt 18:30 Uhr vom Vereinsheim
(Organisation: Rainer Briest)
Samstag, 11. August ab 11:00 Uhr bis
abends: Wasserskifahren mit Axel und Renate König am Heidenfahrt
in Budenheim (Salate, Grillgut, Getränke, etc.
mitbringen!)
Donnerstag, 16. August ab 18:00 Uhr: Sommer- und
Grillfest bei Ellen und Walter Stelzer, Beuthener Straße 26
(Salate, Grillgut, Nachtisch, etc. mitbringen – wird von Ellen
koordiniert)
Weitere Aktivitäten (donnerstags) können
von denjenigen, die spontan etwas organisieren möchten per
E-Mail angekündigt werden.
Für
den Herbst 2007 (September / Oktober) organisiert Britta Kreuselberg
eine Wanderung im „Wildensteiner Tal“. Der genaue Termin
wird noch festgelegt.
Das Minimannschaftsturnier in Saulheim
findet vermutlich in der ersten Novemberhälfte statt, der genaue
Termin wird von Michael Goldschmitt noch bekannt gegeben.
Die
Jahresabschlussfeier findet am 24. November 2007 beim Italiener
„Mediterranee“ statt. Um die Reservierung kümmert
sich Rainer Briest.
Für das kommende Jahr plant Michael
Goldschmitt einen zweitägigen Ausflug an die Tauber (ein Tag
Kanu, ein Tag Wandern). Jutta Stein legt wert darauf festzuhalten,
dass sie an einer zweitägigen Kanutour interessiert ist.
Der
Abteilungsleiter schließt die Jahreshauptversammlung um 21:50
und nimmt den Dank der Anwesenden für die geleistete Arbeit im
vergangenen Jahr entgegen.
gez. Heike Heinzel
Zur lieb gewordenen Tradition unserer Badmintonabteilung gehört es, einmal im Jahr ein gemeinsames Sportwochenende zu verbringen. Am ersten Maiwochenende kehrten wir daher zum nunmehr zweiten Mal im Altenkirchener Hotel Glockenspitze ein.
Glockenspitze – bei wem klingelt es da ? Richtig, dort hatte sich in der Woche nach Ostern auch das Team von Mainz 05 zu sogenannten „Besinnungstagen“ aufgehalten, um den drohenden Abstieg aus der 1. Bundesliga noch abzuwenden. Erfolglos, wie wir inzwischen wissen. So waren besonders einige Frauen brennend daran interessiert, in welchem Zimmer wohl Kloppo oder Zidan genächtigt hatten. Leider äußerte sich das verschwiegene Hotelpersonal dazu nicht, nur so viel – in den von uns belegten Zimmern seien sie nicht gewesen.
Wie auch immer, im Laufe des Freitagnachmittag fanden sich nach und nach die meisten der insgesamt 15 Teilnehmer ein und gegen 18 Uhr flogen die ersten Federbälle durch die mit einem neuen gelben Anstrich versehene Sporthalle. Nach 90 mehr oder weniger schweißtreibenden Minuten – die sportliche Elite hatte leider nicht den Weg nach Altenkirchen gefunden – hatten wir erst mal genug und widmeten uns ab 20:30 Uhr dem leckeren Abendessen. Mittlerweile waren auch Axel & Renate zu uns gestoßen und nahmen am gemütlichen Ausklang des Tages teil.
Beim Frühstück am Samstag einigten wir uns schnell darauf, dass eine mittelschwere Wanderung auf dem Programm stehen sollte. Anhand der Wanderkarte „Kroppacher Schweiz“, die unser Cheforganisator Torsten Schröer mitgebracht hatte, fanden wir eine reizvoll erscheinende Route durch das Tal der Nister. Bald darauf fuhren wir zum Kloster Marienstatt bei Hachenburg, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Nur Martin und Nina nahmen mit Rücksicht auf ihre noch recht kleinen Kindern nicht teil. Unter Leitung des erfahrenen Wanderführers Rainer folgten wir dann bei herrlichem Wetter – heiter bis wolkig, so um die 20 C – dem romantischen Tal der Nister zunächst auf der linken, später auf der rechten Seite. Während der Hinweg mehr auf asphaltierten Wegen und Straßen verlief, konnte der Rückweg mit weicherem Geläuf aufwarten. Diverse „Snackpausen“ (manche hatten Verpflegung für zwei Tage dabei) durften natürlich nicht fehlen. Landschaftliches Highlight war sicher der Zusammenfluss von großer und kleiner Nister am Wendepunkt der Strecke. Bald darauf wurden wir, übrigens nach wochenlanger Trockenheit, durch ein paar Regentropfen überrascht - zum Nasswerden reichte es allerdings nicht. Nach ungefähr 3 ½ Stunden und letztendlich 15 km Laufstrecke endete unsere Wanderung im “Biergarten” des Kloster Marienstatt. Auch Annika, die Tochter von Britta und Torsten, hielt trotz einer Blase am Fuß gut durch. Leicht erschöpft ließen wir uns zur Rast nieder, der eine oder andere nahm schon mal ein Klosterbier zu sich. Nach einer guten Stunde kehrten wir zur Glockenspitze zurück, was trotz einer Laufveranstaltung im Umkreis des Hotels entgegen erster Befürchtungen keine Probleme bereitete.
Da sich unter uns einige hartgesottene Fans von Mainz 05 befinden, wollten diese ursprünglich ab 15:30 Uhr im Bistro nebenan das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart live auf Arena bzw. Premiere verfolgen. Nach Auskunft des Hotelpersonals gab das die Technik aber nicht (mehr) her, so dass sich die Fußballanhänger, wie die meisten anderen auch, zunächst aufs Zimmer zurückzogen, sich ein wenig aufs Ohr legten, lasen oder sich die Zeit anderweitig vertrieben.
Im Laufe des Nachmittags fanden sich schließlich wieder einige zum munteren Federballspiel ein. Axel schien allerdings von der morgendlichen Wanderung so ausgelaugt zu sein, dass er die sportlichen Aktivitäten verschlief. Leider knickte auch Torsten Schröer bei einem der Matchs um und musste aufhören – eine weitere Dezimierung des sportlichen Personals war die Folge.
Nach dem Abendessen vertrieben wir uns die Zeit mit interessanten Gesprächen, Karten- und Würfelspiel. Spätestens bis Mitternacht hatten sich aber alle auf ihr Zimmer zurückgezogen. Ja ja – das fortschreitende Alter der Beteiligten fordert wohl auch hier seinen Tribut.
Am Sonntagmorgen fanden sich alle nach und nach beim Frühstück ein. Geburtagskind Agnes, erneut ungewöhnlich zeitig erschienen (liegt das an ihrem Freund Hans-Jürgen ?), nahm erste Glückwünsche entgegen und spendierte später ein Glas Sekt für alle. Ellen, der gute Geist unserer Abteilung, hatte sogar noch ein kleines Geschenk herbeizaubern können.
Nach und nach wurden die meisten wieder munter und die noch „sportfähigen“ Teilnehmer schwangen nochmals knapp 90 Minuten ihre Rackets. Torsten Schröer gehörte allerdings nicht dazu – er hatte sich nach schlafloser Nacht frühmorgens von seiner Freundin Anja ins Krankenhaus bringen lassen, um die Blessur vom Vortag eingehender untersuchen zu lassen – es handelte sich glücklicherweise „nur“ um eine schmerzhafte Stauchung des linken Knöchels. Mit Krücken versehen ließ er sich zum verspäteten Frühstück im Bistro nieder.
Nach dem obligatorischen Gruppenbild statteten die meisten dem Ort Altenkirchen noch einen Besuch ab, wo an diesem Tag ein Fest stattfand, ehe alle ohne größere Zwischenfälle am Nachmittag die Heimreise nach Mainz antraten. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Torsten Schröer, der unseren Ausflug so gut vorbereitet hatte.
Altenkirchen im Westerwald ist wegen der relativ kurzen Anreise, den guten Bedingungen zum Badmintonspiel und den noch unentdeckten Freizeitmöglichkeiten sicher auch in Zukunft wieder eine Reise wert.
Rainer Briest